Ich weiß es nicht ob die Google-Blase dafür sorgt dass eine Suche nach der "Equord-Matrix" auf die Seite eines Freundes führt: https://toolblog.de/2016/06/20/die-selbstorganisationsmatrix-nach-general-von-hammerstein-equord/ aber auf alle Fälle ist es lesenswert. Die Parallele ist offensichtlich: man darf auf keinem Fall dummen und fleißigen Designern Verantwortung übertragen, sie richten nur Unheil an.

Ein gutes Beispiel dafür ist dieses "Bitte-nicht-stören"-Schild aus dem Hotel in dem ich gerade bin. Der Designer oder die Designerin hat sich offensichtlich gedacht "haha diese langweiligen länglichen Schilder immer da müssen wir mal designmäßig disrupten und machen einen Kreis" ja toll gedacht Dumpfbacke jetzt passt das Ding nicht mehr unter die Klinke und wenn man es dran hängt und die Tür zu macht dann fällt es entweder runter oder es wird eingeklemmt. Es hat einen Grund warum die längliche Form sich bewährt hat. D'oh. Man hätte das natürlich mal ausprobieren können...

Gegen die Formgebung ist die Tatsache dass die Texte "Bitte nicht stören" und "Bitte Zimmer aufräumen" in der gleichen Schrift- und Farbkombi sind, was natürlich Verwirrungspotenzial bringt, schon fast zweitrangig. Ach ja und eine Internationale Firma wie Amex, na klar dass da der Text nicht in Englisch drauf muss, man will ja Lokalverbundenheit demonstrieren.

Dumm aber fleißig.